In Breisach empfangen - André Weltz ist Nachfolger von Dr. Peter Schuster

Am 16. November wurde er vom Winzerkeller-Team in Breisach empfangen, André Weltz, der Nachfolger von Dr. Peter Schuster. André Weltz übernimmt die Verantwortung in der Breisacher Weinzentrale zum 01. Januar 2021. „Ich bin heute hier sehr herzlich aufgenommen worden“, so André Weltz, „und ich freue mich auf meine Aufgabe im neuen Jahr. Es ist etwas Besonderes, für die Sonnenwinzer tätig zu sein.“
„Wir wünschen Ihnen eine glückliche Hand“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Zeller. „Wir sind zuversichtlich, in Ihnen einen gut gerüsteten Navigator durch die Herausforderungen der Weinwirtschaft gefunden zu haben. Wir bauen auf Ihre Markenerfahrung im Getränkebereich, damit Sie den Marken der Sonnenwinzer eine gute Zukunft geben.“ „Er wird die Qualitätspolitik der Sonnenwinzer fortsetzen und hat die volle Unterstützung aus dem Hause der badischen Winzer,“ begrüßte Dr. Peter Schuster.

Zur Person

André Weltz (51) wird zum 01.01.2021 als geschäftsführender Vorstand des Badischen Winzerkellers die Nachfolge von Dr. Peter Schuster antreten, der - wie bereits berichtet - zum Jahresende planmäßig in den Ruhestand geht. Weltz, zuletzt Geschäftsführer der Wernesgrüner Brauerei, verfügt über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Marketing und Vertrieb, die er in verschiedenen Management-Positionen u.a. bei AB Inbev, der Bitburger Gruppe, beim Fruchtsafthersteller Valensina und der Weinkellerei Langguth Erben sammelte.

Umfangreiche Erfahrung

Der gebürtige Sachsen-Anhaltiner studierte an der Fachhochschule Harz in Wernigerode Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing und Controlling und startete seine über 20-jährige Laufbahn in der Getränkebranche 1997 bei der Privatbrauerei Diebels am Niederrhein, bevor er 2002 nach Bremen in die Deutschlandzentrale des Brauereikonzerns AB Inbev wechselte. Dort arbeitete Weltz in verschiedenen Vertriebs- und Marketing-Positionen auf nationaler und internationaler Ebene. Anschließend ging Weltz 2011 zum Fruchtsafthersteller Valensina nach Mönchengladbach, wo er als Geschäftsbereichsleiter Markenvertrieb wesentlich die Revitalisierung der Marke Valensina vorantrieb. Im Mai 2014 wechselte Weltz als Geschäftsführer zur Weinkellerei Langguth Erben nach Traben-Trarbach. Neben der Reorganisation der Unternehmensgruppe in Zusammenarbeit mit der Inhaberfamilie lag ein Schwerpunkt seiner Arbeit auf der Modernisierung der Traditionsmarke Erben. Dabei ging Weltz neue Wege und entwickelte die „Erben Gemeinschaft“ mit über 13.000 Mitgliedern.


Die letzte berufliche Station

2019 übernahm Weltz bei der Bitburger Braugruppe die Geschäftsführung der Wernesgrüner Brauerei und entwickelte u.a. eine neue 360 Grad Kampagne zur Stabilisierung der ostdeutschen Markenikone aus dem Vogtland, insbesondere im Heimatmarkt Sachsen.

Erste Stellungnahme

„Die DNA von Kategorien, Marken und Produkten zu verstehen und dabei konsequent die Konsumentenperspektive im Blick zu haben“, hält Weltz für sehr wichtig und freut sich dabei auf die Herausforderung, den Badischen Winzerkeller als modernes, in der Digitalisierung voranschreitendes und badisches Unternehmen zu positionieren und weiterzuentwickeln. Dabei wird ein Schwerpunkt auf der konsequenten und zügigen Fortführung des bereits unter seinem Vorgänger, Herrn Dr. Peter Schuster, eingeleiteten Transformationsprozesses liegen.
„Hinter dem Badischen Winzerkeller stehen 4.000 Winzer und Winzerfamilien. Ihnen auch in Zukunft ein marktgerechtes Einkommen zu sichern, sehe ich als große Verantwortung und als meine wichtigste Aufgabe an“, beschreibt Weltz seine Agenda in einer ersten Stellungnahme.

Der Badische Winzerkeller - Die Sonnenwinzer aus Baden

Qualität direkt vom Erzeuger, dafür steht der Badische Winzerkeller. Seit fast 70 Jahren setzen die Sonnenwinzer innovative Maßstäbe im Weinbau. Und bringen Sonne ins Glas. Die bodenständige Arbeit und engagierte Handschrift der rund 4.000 angeschlossenen Winzer und Winzerfamilien prägen das charakteristische Profil der Weine. Heute zählen 50 voll- und teilanliefernde Mitgliedsgenossenschaften zur traditionsreichen Erzeugergemeinschaft. Gemeinsam bewirtschaften sie rund 1.700 Hektar aus neun Anbaugebieten: von Tauberfranken im Norden über Kaiserstuhl und Tuniberg bis hin zum Bodensee im Süden. Pro Jahr bauen die Kellermeister mit ihrer Mannschaft über 500 ausdrucksstarke und gehaltvolle Weine und Sekte aus, zum Beispiel Weißen und Grauen Burgunder, Spätburgunder, Müller-Thurgau, Gutedel und Riesling. Für einzigartigen Genuss sorgen zudem der umweltschonende Anbau und eine naturnahe Kellerwirtschaft. 

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